Beispielüberschrift

Gendert kniebel.com®?

Kategorie: Allgemeine Fragen

Gendern oder nicht gendern?

Das ist letzten Endes eine politische Frage, die zunehmend keine abweichende Haltung erlaubt. Eine politische Das professionelle Bildungswesen vermeidet bekanntlich eine politische Haltung.

Wissenschaftlich betrachtet lehnen je nach  statistischer Ergebung bis zu weit über 90 Prozent eine gendergerechte Sprache ab. Somit ist davon auszugehen, dass ebenso über 90 Prozent der Kursteilnehmer kein Interesse daran haben, grammatikalisch falsch mit „Kursteilnehmer*innen“ – oder politisch propagiert „Kursteilnehmer:innen“ – angesprochen zu werden.

„grammatikalisch falsch“ deshalb, weil der Personenkreis der Teilnehmer vom definierten Genus her nicht nur männliche Teilnehmer meint, nur weil das Maskulinum verwendet wird. Dies macht eine genderspezifische Unterscheidung sprachlich unnötig.

Auch scheitert es flächendeckend an einer korrekten und konsequenten Umsetzung durch die Genderfraktion. So wird vieles sinnfrei gegendert, ohne es sinnvoll zu hinterfragen. Dementsprechend schaffte es beispielsweise der DIHK – der Dachverband der IHK – kurzzeitig aus dem Ausbildenden (der Ausbildungsbetrieb) in den Ausbildungsverträgen genderkonform „der/die Ausbildende“ zu machen. Also „der/die Ausbildungsbetrieb“. Und immer wieder dürfen wir „Liebe Kolleg*innen“ lesen. Wäre „der Kollege“ vom Genus hier nicht per se geschlechtsneutral, wäre „Liebe Kollegen und Kolleginnen“ zielführender. Durch das Gendern wird der Genus Kollege zum sexifizierten Kolleg. Und was ist ein Kolleg? Eine Schulform. Folglich sprechen die Genderwahnsinnigen nicht mehr ihre Kollegen, sondern Schulen und Schulinnen an, ohne zu  merken, dass es sich hier nicht mehr um eine Gendersensibilität, sondern um grammatikalischen und inhaltlichen Schwachsinn handelt.

kniebel.com®  liegt seit jeher ein wertschätzender und weltoffener Umgang sehr am Herzen. Diskriminierungen jeder Art haben im professionellen Bildungswesen nichts zu suchen! Hierzu gehört es, Gleichbehandlung in alle Richtungen zu leben und Menschen für Ihre Gesinnung und nicht für ihre Wortwahl zu verurteilen. Ein grammatikalisch korrekt verwendeter Genus des Teilnehmers erlaubt keine vorurteilsbehaftete Pauschalunterstellung einer fehlenden Gendersensibilität. Und Regelungen dazu, dass immer zunächst die weibliche und erst dann die männliche Ansprache zu erfolgen habe, widerspricht einer generellen Gleichstellung aller Geschlechter. Gleichbehandlung bevorzugt nicht und Neutralität unterstellt nicht! Aber Fokussierung differenziert, und Differenz diskriminiert!

Aus Gründen der Lese- und Sprachfreundlichkeit, der inhaltlichen Verständlichkeit sowie der grammatikalischen Korrektness wird deshalb weiterhin auf allen Internetseiten, in Dokumenten und in der persönlichen Kommunikation bewusst auf eine genderfixierte Sprache verzichtet. Unabhängig vom verwendeten Genus sind grundsätzlich alle Geschlechter gemeint.

Aus Gründen der Lese- und Sprachfreundlichkeit sowie der inhaltlichen Verständlichkeit wird auf allen Internetseiten, in Dokumenten und in der persönlichen Kommunikation bewusst auf eine genderfixierte Sprache verzichtet. Unabhängig vom verwendeten Genus sind grundsätzlich alle Geschlechter gemeint.


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