[ seminare ]

[ plötzlich führungskraft | vorbereitung auf die führungsrolle und ihre aufgaben]

Der berufliche Aufstieg zur Führungskraft ist ein Prozess, der von zahlreichen Faktoren abhängt und nicht immer durch ein langfristiges, strukturiertes Talent-Management geplant wird. Wer zur passenden Zeit am richtigen Ort dem entscheidenden Entscheider in der optimalen Situation begegnet, kann sich schnell in einer hierarchisch höher gestellten Position wiederfinden und ist „Plötzlich Führungskraft“.

Für diesen Fall gibt es zwar zahlreiche Seminarangebote, häufig unter dem Titel „Vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten“. Im Regelfall konzentrieren sich diese jedoch auf die Vermittlung unwissenschaftlicher Mythen und genauso populärer Theorien, die zwar schön und wichtig klingen, für den Führungsalltag jedoch nur bedingt zielführend erscheinen. Gleichzeitig werden Verhaltenstipps angepriesen, ohne die Persönlichkeit der angehenden Führungskraft zu kennen und die Wichtigkeit der Authentizität zu berücksichtigen.

„Frischgebackene“ und angehende Führungskräfte erhalten deshalb die Gelegenheit, im Rahmen der kniebel.com®-Bildungswoche nicht nur die theoretischen Grundlagen zur Führung und Animation der Mitarbeiter zu erarbeiten, sondern praxisorientiert typische Situationen wie Mitarbeiterauswahl und Mitarbeitergespräche zu üben.

 

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[ trainer- und dozentenausbildung | train the trainer ]

Obwohl es zahlreiche bildungswissenschaftliche und pädagogische Studiengänge gibt, ist die Weiterbildungsbranche insbesondere durch Quereinsteiger und pädagogisch nicht ausgebildete Trainer und Dozenten geprägt. Statistisch betrachtet verfügen lediglich 3,8 Prozent der Lehrenden in der Erwachsenenbildung über einen pädagogischen Hintergrund. Dies erklärt, warum die Qualität der Unterrichtsbranche bundesweit zu wünschen übrig lässt.

Im Vergleich der Train-The-Trainer-Angebote fällt hierbei auf, dass die Inhalte vorrangig auf populäre, hobbypädagogische Mythen aufbauen und verbreiten. Somit zählt die Trainer- und Dozentenausbildung von kniebel.com® neben dem Geprüften Aus- und Weiterbildungspädagogen zu den einzigen, die nicht die Selbstdarstellung des Referenten, sondern den Adressatenbezug in den Vordergrund stellt. Sie ist somit kein Präsentations- und/oder Rhetorikseminar, sondern eine Pflichtveranstaltung für alle, die den Lernerfolg der Teilnehmer im Fokus haben.

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[ assessment-center als instrument der potenzialanalyse und bewerberauswahl ]

Herkömmliche Auswahlverfahren zur Einstellung von Führungskräften, Mitarbeitern und Auszubildenden lassen eine valide Aussagekraft über die Eignung des Bewerbers vermissen. Selbst das beliebteste Auswahlinstrument – das Vorstellungsgespräch – ist in den wenigsten Fällen dazu geeignet, rein realistisches Bild vom Bewerber zu erhalten.

Die Durchführung eines Assessment-Centers ist vor allem in großen Betrieben bei einer entsprechend hohen Bewerberzahl zwar durchaus Praxis. Vor allem die „selbstgestrickten“ Assessments bieten jedoch überwiegend Bewerbern mit einem guten Selbstdarstellungsvermögen eine gute Chance, während passgenaue Kandidaten im Regelfall aussortiert werden. Deshalb darf die Aussagekraft der praxisüblichen Assessment Center durchaus kritisch hinterfragt werden.

Das kniebel.com®-Tagesseminar sensibilisiert die Teilnehmer für die Komplexität professioneller Assessment-Center. Es zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der Potenzialanalyse und Bewerberauswahl anhand der AC-Übungen auf. Die Teilnehmer erarbeiten die Grundlagen zur Planung und Durchführung eigener Assessment-Center und erhalten wertvolle Tipps für die betriebliche Praxis.

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[ auszubildende beurteilen ]

Die betriebliche Berufsausbildung wird in Zukunft eine deutliche Professionalisierung im Umgang mit Auszubildenden einfordern, um auch weiterhin für junge Nachwuchskräfte interessant zu erscheinen. Hierzu gehört sicherlich nicht zuletzt auch eine regelmäßige Beurteilung, um Auszubildenden ihren jeweils aktuellen Leistungsstand aufzuzeigen, Lernerfolge zu bestätigen und ausbaufähige Potenziale zu benennen. Allerdings neigen betriebliche Praxis und Vorgaben des Qualitätsmanagements dazu, Beurteilungssysteme einzusetzen, die keine valide Aussagekraft genießen.

Dieses Seminar bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, sich einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Auszubildenden-Beurteilung zu verschaffen und wesentliche Vor- und Nachteile zu diskutieren.

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[ jahresgespräche als instrument kooperativer mitarbeiterführung ]

Während klassische autoritäre Führungsinstrumente wie Mitarbeiterbeurteilungen und Zielvereinbarungssyteme immer wieder Aufwind erhalten, vernachlässigt die Führungspraxis die Beachtung von kooperativen Instrumenten. Selbst das eigentlich neutrale,  zeitnahe Feedback wird in seiner Umsetzung als autoritäres Beurteilungssystem missbraucht und im Rahmen einer propagierten „Feedback-Kultur“´ad absurdum geführt. Der Blick auf eine echte kooperative Führung wird hingegen gerne vernachlässigt.

Das kniebel.com®-Tagesseminar sensibilisiert die Teilnehmer für die Bedeutung des Jahresgesprächs, dessen standardisierte Einführung langfristig betrachtet die Zusammenarbeit und das Vertrauensverhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitern fördern kann. Sie erarbeiten förderliche Rahmenbedingungen, die das Führen von Jahresgesprächen nachhaltig gestalten, ohne hierbei auf autoritäre Instrumente zurückzugreifen.

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[ lern- und leistungsschwächere auszubildende fördern ]

Leistungsstarke Schüler erwerben zunehmend höhere Schulabschlüsse und entscheiden sich immer häufiger für ein Studium statt für eine Berufsausbildung im Betrieb. Für die Betriebe wird es somit erforderlich, auch leistungsschwächeren Auszubildenden eine Chance zu geben. In der Praxis stellt dies oftmals eine besondere Herausforderung für die betrieblichen Ausbilder dar, weil eine individuelle Förderung jedes einzelnen Auszubildenden notwendig wird, für die es keine allgemeingültigen Leitfäden gibt.

Die Teilnehmer dieses Workshops erhalten die Gelegenheit, verschiedene Möglichkeiten zur gezielten Förderung schwächerer Auszubildender kennen zu lernen und zu diskutieren,

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[ professionelle vorstellungsgespräche zur auswahl von führungskräften, mitarbeitern und auszubildenden ]

Nach wie vor gehören Vorstellungsgespräche zu den beliebtesten Instrumenten im Rahmen der Auswahl von Führungskräften, Mitarbeitern und Auszubildenden. Die Form der Durchführung ist sehr unterschiedlich und reicht von spontanen, unstrukturierten Vier-Augen-Gesprächen bis hin zu standardisierten Interviews mit vielen Beteiligten.

Die wissenschaftlichen Auswertungen über die Aussagekraft der praktizierten Varianten fällt für nahezu alle Betriebe – unabhängig von ihrer Größe – ernüchternd aus: Die Entscheidung mit Hilfe eines Würfels ist im Regelfall treffsicherer als die Entscheidung anhand der Gesprächsführung. In vielen Fällen haben Vorstellungsgespräche nämlich lediglich eine Prognosevalidität von 0 – 0,1. Das Potenzial der Mehrheit aller Bewerber wird deshalb nicht erkannt.

Die Teilnehmer erarbeiten im kniebel.com®-Tagesseminar die förderlichen Rahmenbedingungen und Gesprächsinhalte unter Berücksichtigung der Objektivität, Reliabilität und Validität als Grundvoraussetzung professioneller Vorstellungsgespräche.

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[ zielgerichtete personalentwicklung in kmu ]

Auf die Betriebe kommt unabhängig von ihrer Größe die historische Aufgabe zu, Akademiker und Quereinsteiger im Rahmen der betrieblichen Personalentwicklung für die anstehenden Aufgaben zu qualifizieren. Die besondere Herausforderung besteht darin, dass es bislang keine adäquate Aus- und Fortbildung für Personalentwickler gibt. Diese sind im Regelfall Quereinsteiger mit betriebswirtschaftlichem Studium, obwohl es sich um eine typische berufspädagogische Fachrichtigung handelt.

Die Teilnehmer erarbeiten im kniebel.com®-Tagesseminar eine Strategie zur systematischen Personalentwicklung.

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